Nach dem Studium begann meine berufliche Entwicklung als Konstrukteur zunächst beim damaligen „Volkseigenen Kombinat Anlagenbau Braunkohle“ in der Abteilung Entwicklung und Konstruktion Tagebaugroßgeräte. Die Hauptaufgabe war dabei die konstruktive Tätigkeit bei den in den 1980-er Jahren erfolgten Umbauten von Abraumförderbrücken in den Braunkohletagebauen.

Die politische Wende in der damaligen DDR hat dazu geführt, dass all diese Geräte heute bis auf wenige Ausnahmen nahezu sprichwörtlich auf dem Schrotthaufen der Geschichte gelandet sind.

Als Erinnerung an diese Zeit, welche ein guter Start für meine berufliche Entwicklung als Stahlbaukonstrukteur war und deshalb - auch unter dem Hintergrund der derzeitigen politischen Debatte zu diesem Thema nicht vergessen werden sollte - zeigt das Titelbild die stillgelegte Abraumförderbrücke F60 aus dem ehemaligen Tagebau Klettwitz-Nord, welche heute als Industriedenkmal nahe der Ortschaft Lichterfeld (zwischen Lauchhammer und Finsterwalde, im brandenburgischen Landkreis Elbe-Elster) zu besichtigen ist.



Siehe www.f60.de

 

Allein dadurch, dass man das Gegenwärtige auch aus dem Vergangenen entwickelt, kann man ihm eine Dauer für die Zukunft sichern.

Heinrich Friedrich Karl (Reichsfreiherr) vom (und zum) Stein, preußischer Staatsmann und Reformer, 1757–1831Wik